
Heute wurde Mathematik lebendig: Statt Formeln nur an der Tafel zu üben, machten sich die Schülerinnen und Schüler direkt vor der Schule daran, Flächen und Umfänge selbst zu messen und zu berechnen.
Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei den Umgang mit Zollstock und Maßband. Ausgestattet mit diesen Werkzeugen sowie Heften und Stiften vermassen sie reale Objekte. Ein gemauerter Pfeiler diente als anschauliches Beispiel, um gemeinsam über Umfang, Höhe und Fläche nachzudenken. Mit sichtbarer Freude und großem Engagement gingen die Kinder ans Werk: Sie hielten das Maßband, zogen präzise ab und notierten sorgfältig die Ergebnisse in ihren Heften.
Dieser praxisnahe Ansatz hat einen klaren pädagogischen Hintergrund: Mathematik soll nicht nur abstrakt gelernt, sondern im Alltag erfahrbar werden. Durch die praktische Anwendung werden Zusammenhänge greifbar, das Verständnis der Fachbegriffe „Umfang“ und „Fläche“ vertieft und die Motivation deutlich gesteigert. Kinder erkennen so, wie Mathematik unmittelbar mit ihrer Umwelt verknüpft ist.
Besonders eindrucksvoll war die Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler: Einer maß, ein anderer schrieb die Ergebnisse auf, und ein dritter überprüfte die Werte. So wurde nicht nur mathematisches Wissen vermittelt, sondern auch Teamarbeit und Verantwortungsbewusstsein gefördert.
In der anschließenden Klassenarbeit zeigte sich der Nutzen dieses Vorgehens: Die Schülerinnen und Schüler bewältigten die Aufgaben sicherer und setzten ihr Wissen gezielt ein. Besonders die beiden Fachbegriffe „Umfang“ und „Fläche“ waren ihnen durch die praktische Erfahrung deutlich vertrauter geworden.







